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FLR – Szenen aus dem Alltag – Positionstraining

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FLR – Szenen aus dem Alltag – Positionstraining

FLR, Kopfkino / 17. Oktober 2018 / No Comment

Er musste letzte Woche einige Positionen lernen.
1. Basic stehend (Blick gesenkt, Hände auf dem Rücken)
bzw. Basic kniend (klassisch kniend, Hände auf den Oberschenkeln, Blick gesenkt)
2. Kniend II (kniend, aber Oberkörper aufgerichtet und Arme hinterm Kopf verschränkt, Brust raus)
3. Auf alle 4 (selbsterklärend)
4. Mumie (liegend, Beine zusammen, Arme eng an Körper)
5. “Dehnen” (stehend, Beine leicht gespreizt, mit möglichst gradem (Dehnen, dehnen, deeehnen!!!) Oberkörper und durchgestreckten Beinen nach vorn gebeugt. Hände umfassen die Fußgelenke)

(Kurzer Hinweis: Ich denke, jeder dominante/aktive Part hat eigene Haltungen/Positionen, die er an seiner/m Sub gern sieht.
Wer seine eigenen Lieblingspositionen in meinem nächsten Blogbeitrag vorgeführt sehen möchte, schickt mir dementsprechende Bilder (gern anonymisiert) zu.)
Beispiele meines Subs:
.
.
Stolz betrachte ich die Bilder, die er mir zum Beweis gesendet hatte.
“Hast du gut gemacht.”
“War auch nicht wirklich schwer.”
“Achja, war die Aufgabe dir zu langweilig?”
“Nein, Prinzessin, so war das nicht gemeint.”
“Was denkst du, wieso du diese Positionen lernen musstest?”
“Weiß nicht, vll weil es praktisch ist…? Wobei ich mir bei der ein oder anderen Position nicht im Klaren darüber bin, wozu die gut sein soll.”
Ich gebe ihm eine Ohrfeige und erwidere forsch:
“Also erstmal muss keine meiner Aufgaben “für irgendwas gut sein”, mein Lieber. Es reicht, wenn ich sie witzig finde. Und zweitens, wird mir schon bei Gelegenheit was Passendes in den Sinn kommen, wozu du eine bestimmte Position einzunehmen hast. Welche der Positionen verunsichert dich?”
“Position 5. z.B. Das “Dehnen” im Stehen…”
“Hm… ist doch selbsterklärend. Du bist der ungelenkigste Sub, den ich kenne. Bisschen Dehnung schadet dir nicht. Außerdem ist das eine perfekte Vorführposition.”
Skeptisch schaut er mich an und nickt zaghaft. Ich merke ihm an, dass er keine Ahnung hat, wann ich welche Position wohl gegen ihn verwenden könnte. Seine Kreativität lässt noch etwas zu Wünschen übrig.
“Hast du dich ordentlich rasiert?”
“Ähm… Ja, Prinzessin…”
“Hose runter! Geh in Position 5 und beweise, ob du dich auch zwischen den Arschbacken rasiert hast!”
Langsam dämmert es ihm. Er lässt die Hose runter, wirft mir einen letzten skeptischen Blick zu, dreht sich um und beugt sich vornüber. Es präsentiert sich mir ein wundervoller perfekt rasierter Arsch, die Eier baumeln zwischen den Beinen hervor und die Dehnung ist sichtlich anstrengend. Ich gebe ihm einen lauten Klapps auf den Arsch.
“Prinzip verstanden?”
“Ja, Prinzessin. Absolut verstanden.”
Ich grinse, nehme ein Vibroei und stecke es ihm in den Arsch.
Noch ein Klapps, bevor er sich schnell anzieht und mir in die Jacke hilft. Ich will einkaufen.
“Nudeln, Pesto, Butter…” lese ich laut vor und genieße es, wie er nervös die Regale absucht. Nebenbei drücke ich auf der Fernbedienung rum, was bewirkt, dass er immer mal wieder kurz aufzuckt.
Eine Verkäuferin steht neben uns und füllt das Regal auf.
Ich erhöhe die Intensität.
Es ertönt ein leises Summen.
Er wird sichtlich nervöser und legt schnell eine Packung Nudeln in den Wagen. Scheinbar möchte er der Situation entkommen.
“Nee, lass lieber die Vollkornnudeln nehmen”, rufe ich ihm zu, drücke ihm die Nudeln zurück in die Hand und schicke ihn zurück zum Regal.
Er seufzt leise und marschiert auf der Suche nach Vollkornnudeln an der Verkäuferin vorbei. Die unterbricht Ihre Arbeit.
“Suchen Sie was Bestimmtes?”
Perfektes Timing, denke ich und drücke die Knöpfchen.
Das Summen wird lauter, die Abstände zwischen den Vibrationen variieren. Sein Kopf läuft rot an.
“Nee, danke, ich…”
Noch einmal erhöhe ich die Intensität. Er schreckt auf. Sie lächelt.
“Sagen Sie einfach Bescheid, ich bin ja da!”
Ich kichere.
Er wirft die Nudeln in den Wagen und mir einen bösen Blick zu.
Ich kichere noch mehr.
“Ich glaube, dein Handy vibriert”, meine ich schulterzuckend und fahre mit dem Lesen der Einkaufsliste fort.
An der Kasse beobachte ich, wie er brav die Einkäufe einräumt und dabei versucht, sich nicht anmerken zu lassen, dass es in ihm brummt und vibriert. In aller Seelenruhe packt er eine Sache nach der nächsten in die Tasche, ich stehe divenhaft an der Seite und beobachte die Szene. Ich könnte ihm ja helfen, denke ich und gehe einen Schritt auf ihn zu. Bestimmt nehme ich ihm die Tasche aus der Hand und sage “Lass mich mal machen. Dein Schuh ist auf.”
Er hält inne, schaut an sich hinunter auf seine gebundenen Schnürsenkel.
Ich lächle.
“Das macht 84,60 CHF.”
Er zieht verwirrt sein Portmonee aus der Hosentasche und öffnet ist.
“Ich zahle. Bind du dir lieber mal die Schuhe.”
Ich dränge mich an ihm vorbei und flüstere ihm ein “Position 5 ist hierfür perfekt geeignet.”
Er seufzt, drückt mir den Geldbeutel in die Hand, beugt sich vornüber und präsentiert seinen Arsch den wartenden Menschen hinter uns in der Schlange. Ich verkneife mir ein Grinsen.
Ich drücke der Kassiererin mit der rechten Hand 100 CHF entgegen, während ich mit der linken Hand ein letztes mal auf die Fernbedienung in meiner Jackentasche drücke.
Er zuckt zusammen, ich kichere.
“Brauchst du Hilfe beim Schuhe binden?” Ich rolle die Augen und lächle der Verkäuferin zu. Sie lächelt verlegen zurück.
“Nein, ich hab’s gleich”, murmelt er, während er immer noch in der sichtlich unbequemen Position verharrt und alibimäßig an seinem Schnürsenkel rumhantiert.
Ich nehme das Wechselgeld und die Einkaufstüte, halte sie ihm entgegen, er wirft mir einen bettelnden Blick von unten zu, ich nicke und er hebt erleichtert seinen Oberkörper und nimmt mir die Tasche ab.
Ich schalte das Vibro-Ei aus.
Er holt tief Luft. “Danke, Prinzessin.”
Ich nehme seine Hand und marschiere Richtung Auto zurück.
“Das hast du gut gemacht.
Ich hab dir doch gesagt, mir fallen bestimmt Situationen ein, in denen das Einnehmen einzelner Positionen dienlich sein könnte. Oder zumindest witzig.”
“Freut mich, wenn du das witzig fandest, aber es war für mich ziemlich unangenehm und etwas gemein…”
“Mimimi, hör auf zu jammern. An der Kasse Schuhe zubinden ist ja wohl nicht so wild. Vor der Kassiererin auf alle Viere zu gehen, DAS wäre unangenehm und gemein gewesen.”
Schockiert schaut er mich an.
“Du würdest doch nicht…!”
“Doch klar, was meinst du, wie schnell mir mal so ne Dose Erbsen zufällig UNTER das Regal rollt… Prinzip verstanden?”
Er nickt und gibt sich geschlagen.

“Verstanden, Prinzessin.”

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