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ProstSchG: Rechtliche Situation, Info-Beitrag

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ProstSchG: Rechtliche Situation, Info-Beitrag

Allgemein / 1. Oktober 2019 / 2 Comments

ZUSATZ JULI 2019:
Wie bereits in Twitter angekündigt, aus gegebenem Anlass hier ein paar Worte, nachdem ein Kunde vor Kurzem zu mir meinte, er verstehe gar nicht, wieso ich mich so aufrege, schließlich wolle die Gesetzgebung den ausgebeuteten Sexworkern nur helfen. Wer ab sofort nochmal mit mir hierüber diskutieren will, wird auf diesen Blogbeitrag verwiesen. Denn langsam habe ich keine Energie mehr, mich immer und immer wieder zu wiederholen. Alternativ könnt ihr gern meinen Plaudern-und-Kaffee-trinken-Stundensatz zahlen, dann dürft ihr euch das ganze gern auch nochmal live anhören.
Enjoy.

Es gibt nun also Stimmen in der Politik, denen die negativen Auswirkungen des PROSTSCHG (siehe Beitrag unten) scheinbar nicht genug sind.
Nun fordern einige verblendete Pseudo-Retter ein “SEXKAUFVERBOT” und die damit einhergehende FREIERBESTRAFUNG und nehmen das nordische Modell zum Vorbild, das nachweislich mit noch mehr Kriminalisierung, Stigmatisierung und Verdrängung der Prostitution in den illegalen Untergrund einhergeht. 
!!! Es gibt keine einzige Organisation, die sich für die Rechte von Sexworkern stark macht inklusive dem Berufsverband für Sexarbeit , die das ProstSchG oder das nordische Modell gut heißen. Wir fragen uns: Von welchem Schutz, von welchen Rechten spricht die Politik, wenn sie so über unsere Köpfe hinweg entscheidet, uns unsere Lebensgrundlage, unsere sicheren Locations, unsere Selbstbestimmtheit nimmt und unsere Menschenrechte mit Füßen tritt???

Die Konsequenzen betreffen uns Sexworker genauso wie die Personen, die unsere Dienstleistungen in Anspruch nehmen.
Und nochmal: BDSM, Fetisch, Tantra, Escort,… alles wird als Sexarbeit gewertet, die Ausrede “Ich zahle ja nicht für Geschlechtsverkehr” zählt nicht und schützt nicht.
Davon abgesehen möchte ich solche Aussagen auch nicht mehr von meinen Gästen hören!
Ich stehe solidarisch hinter allen Sexworkern, die selbstbestimmt und freiwillig ihrer Arbeit nachgehen, unabhängig ob sie dies als Hure, als Pornodarsteller/in, als Tantriker/in, als unberührbare Domina oder als Escort anbieten. In Hotels, in einem Bordell, in einem SM-Studio oder wo auch immer.

Die Unterscheidung in “gute” und “schlechte” Prostitution, abhängig vom Berührungsgrad der Sexworker ist respektlos und hilft uns in der Sache nicht weiter.

Und JA, es gibt Ausbeutung und Probleme in der Sexarbeit und ja, viele gehen anschaffen aus einer Notlage heraus. Genauso wie viele aus einer Notlage heraus Sozialhilfe beziehen, einen schlecht bezahlten Job am Fließband annehmen oder einen Nebenjob haben, weil sie trotz Festanstellung im Monat kaum über die Runden kommen. Für manche ist Sexarbeit dieser Nebenjob.
Wer immer wieder von unserer Menschenwürde, unserem Schutz und unseren Rechten redet: Seid ihr wirklich der Meinung, in anderen Berufen ginge das alles besser zu? Heuchlerische Kackscheiße!

In keinem Job konnte ich bisher so selbstbestimmt, so frei, so leidenschaftlich agieren wie in meinem Job als professionelle Bizarrlady. Und die aktuelle Politik zerstört mir meine Grundlage, legt mir unnötig Steine in den Weg, stigmatisiert mich und bevormundet mich. Stellt euch vor, ihr seid Bäcker/in und plötzlich soll der Kauf von Brötchen verboten werden. Stellt euch vor, ihr seid Friseur/in und plötzlich benötigen Friseursalons absurde extra Genehmigungen, in Folge dessen die meisten Salons schließen müssen.
Denkt ihr, es werden einfach keine Brötchen mehr gebacken und keiner bucht mehr eine/n Friseur/in? Wie naiv ist das denn?

Manche sehen in der Sexarbeit ihre Chance, sich nebenbei etwas zu verdienen, um sich ihren Lebensstandard, ihr Studium oder das Essen für ihre Kinder leisten zu können. Ja, manche sind erschöpft, ausgelaugt und der Job macht einem zu schaffen.
JEDER anstrengende Job, in dem man körperlich und psychisch auch mal an seine Grenzen kommt, macht einem zu schaffen.
Und mal im Ernst… viele von uns, vermutlich alle, die nicht gerade reich geerbt haben, müssen arbeiten, um Geld zu verdienen. Und vielen von uns macht unser Job vll auch nicht immer Spaß. Oder liebe Dachdecker, die bei 40 Grad in der prallen Sonne schuften, Angestellte, die sich den ganzen Tag die Beine in den Bauch stehen, Kassierer/innen, die den ganzen Tag ungeduldige Kundschaft zu bedienen haben oder Pflegekräfte im Krankenhaus oder Altersheim oder Lehrpersonal am Rande des Burnouts…?

IHR könnt euch nicht vorstellen, in der Sexarbeit tätig zu sein? Ja, das kann ich verstehen. Denn genauso wenig kann ich mir vorstellen, euren Job zu machen!
Es wäre schön, wenn jedem von uns selbst überlassen würde, was er zu welchen Bedingungen in Kauf nehmen möchte oder eben nicht, statt von oben herab bevormundet zu werden.
Ich könnte jetzt hierauf aufbauend eine Debatte über die Vorteile des bedingungslosen Grundeinkommens starten, aber das führt zu weit. Worauf ich hinaus will:
Manche machen den Job aus purer Leidenschaft heraus, manche haben tatsächlich (ja, man glaubt es kaum) Spaß an Sex, an Erotik, an BDSM, an dem Kontakt zu verschiedenen Menschen. Für manche ist es einfach ein Job und sie sind froh, wenn sie nicht mehr darauf angewiesen sind.
Kostenlose Beratungsangebote, soziale Unterstützung, Aufklärungsarbeit, Perspektiven schaffen, Entstigmatisierung, Menschen gar nicht erst in gewisse Notlagen rutschen lassen, Empowerment… Ja, all das könnte man machen, um zu helfen.
Und ja, es ist traurig, dass wir 2019 mit solchen sozialen Missständen zu kämpfen haben und der Staat es scheinbar nicht hinkriegt, hier sinnvoll und effektiv zu agieren.
Stattdessen auf dem Rücken Tausender Gesetze erlässt, die genau das Gegenteil bewirken.
Und gleichzeitig den Personen, die wirklich aussteigen wollen, die wirklich Hilfe brauchen, es auch noch unnötig schwerer machen.
Das Problem ist nicht die Prostitution an sich, das Problem ist das Stigma dahinter, die Tabuisierung, die Heuchelei der Gesellschaft. Unterschwellige und teilweise auch sehr offensichtliche Misogynie, patriarchalische Strukturen, mangelnder Respekt…
Solange Hure ein Schimpfwort ist, braucht es Feminismus. Und zwar einen Feminismus, der Huren nicht ausgrenzt.

Ich selbst gehöre eindeutig einer privilegierten Gruppe an und mir ist es bewusst, dass es auch Sexworker gibt, die nicht so agieren können wie ich. Die nicht die Möglichkeit haben, mal spontan eine Woche frei zu machen, erst ab einem relativ hohen Mindestbuchungspreis mit ihren Dienstleistungen zu beginnen und die nicht die Voraussetzungen haben, die ich hatte (Abitur mit einem 1er Schnitt, Weiterbildungen und 3 Jahre Psychologie Studium, dazu bin ich deutschsprachig etc.,… all das wirkt sich natürlich positiv aus)
Alice Schwarzer würde mich vermutlich als naiv und zynisch bezeichnen, wie selbstverständlich ich von freiwilliger und würdevoller Sexarbeit rede, von der ich auch noch gut leben kann, mir sogar eine Altersvorsorge und eine Krankenkasse leisten kann. Aber ja, das gibt es und meiner Meinung nach ist genau das zu fördern.
Mal ganz abgesehen davon, dass ich Steuern zahle und das nichtmal wenig, denn es interessiert zwar den Staat nicht, welche Probleme ich habe, faire Vermieter und geeignete Locations zu finden, wo ich sicher und in Ruhe arbeiten kann, aber die  Steuern sind natürlich gern gesehen…

Es ist unfassbar, das sagen zu müssen, aber ich möchte nochmal für all die, die Sexarbeit automatisch mit Menschenhandel in Verbindung bringen, betonen, dass immer noch ein gewaltiger Unterschied liegt zwischen freiwilliger Sexarbeit, selbst wenn sie unter nicht optimalen Bedingungen ausgeführt wird und der Entführung / Verschleppung in ein fremdes Land, in dem dir dein Pass abgenommen wird, du schlimmstenfalls unter Drogen gesetzt wirst und sexuell ausgebeutet wirst und tatsächlich gezwungen wirst, anzuschaffen, um am Ende das Geld irgendeiner kriminellen Organisation oder einem gewalttätigen Zuhälter abzudrücken, der dich und deine Familie vielleicht mit dem Tod bedroht. Also ernsthaft, wer der Meinung ist, dass sowas wie ein Pseudo-Schutz-Gesetz diesen wirklich hilfsbedürftigen Menschen auch nur in irgendeiner Weise tatsächlich hilft, der lebt arg an der Realität vorbei und möchte nur sein schlechtes Gewissen mit diesem heuchlerischen
“ich tu mal so, als läge mir was am Schutz dieser Menschen” bereinigen.

Denkt ihr echt, eine dieser Frauen marschiert in aller Seelenruhe zum Amt und meldet sich an? Denkt ihr, solche Männer, die Frauen derart behandeln und v*rg*w*lt*g*n, interessiert es, welche bürokratischen Auflagen sie erfüllen sollten?
Und selbst wenn es eine Person, die tatsächlich unter derartiger Gewalt leidet, aufs Amt schafft… denkt ihr ernsthaft, die wird sich ggf. mit ihrem Zuhälter im Nacken, eine/m fremden Mitarbeiter/in, der/die sie schlimmstenfalls noch von oben herab behandelt und ihr irgendeinen auswendig gelernten Quatsch erzählt, öffnen und anvertrauen?
Denkt doch mal nach, verdammt…
Wer in meiner Anwesenheit noch einmal behauptet, dass mit dem ProstSchG sowas wie Menschenhandel verhindert wird, bekommt die Tür gezeigt.
Heuchlerisch, oberflächlich, diskriminierend. So tun, als würde man was tun. Aber die Probleme liegen eindeutig woanders.

!!! Mal abgesehen davon braucht es keine Sonderregelungen, die angeblich dem Schutz vor Gewalt und Menschenhandel dienen, denn sexuelle Selbstbestimmtheit und körperliche Unversehrtheit sind bereits in unserer Verfassung verankert !!!
Diesen und noch andere Aspekte erwähnt auch Undine im aktuellen Interview nochmal.
Hörenswert: https://podcast.dissenspodcast.de/28-undine

Last but not least. In Gesprächen stimmt man mir meist zu, man beteuert auch, wie gut man mein Engagement findet und wie sehr sie meine Offenheit bewundern. Aber auch für mich war es ein harter Weg, da anzukommen wo ich nun bin. Ich habe Outings hinter mir, freiwillige aber auch fremdverschuldete, unzählige Diskussionen im Freundeskreis, im familiären Umfeld, auf Ämtern… Ich bin offen, transparent, geoutet. Und ich möchte meine Stimme nutzen für die, die aus welchen Gründen auch immer eben nicht die Möglichkeit haben, sich so öffentlich zu äußern wie ich das kann und will.
Ich erwarte ein gewisses Maß an Solidarität von denen, die meine Arbeit gut finden und nein, ich erwarte von niemandem, dass er sich outet oder beim nächsten Familientreffen anfängt, über seinen letzten Besuch im SM-Studio zu berichten (auch wenn ich mir persönlich eine Welt wünsche, in der das viel öfter und selbstverständlicher möglich ist)
Aber wenn in eurem Umfeld lauthals Stammtischparolen verlautet werden, sich jemand unter den Kollegen hurenfeindlich äußert oder ähnliches, dann wäre es ein Anfang, auf meinen Blog zu verweisen, auf einen Zeitungsartikel, den man “zufällig mal gelesen” hat oder der Person einfach mal zu sagen, sie soll die Fresse halten, wenn sie keine Ahnung hat. Irgendwo muss man ja mal anfangen.
Man muss tatsächlich kein Freier oder Kunde/in bei einer/m Sexarbeiter/in sein, um sich für deren Rechte stark zu machen.
Und falls ihr Angst habt, was andere über euch denken könnten, wenn ihr euch positiv über Sexarbeit äußert oder zum Nachdenken anregen wollt, dann solltet ihr mal ernsthaft darüber nachdenken, was das über euch aussagt und ob ihr nicht genau damit Teil des Problems seid. Just saying.

In diesem Sinne.
Schönes Wochenende.

Aktuelles Interview zum Thema u. a. mit mir findet sich in der WOZ!

Aktuelles Interview zum Thema u. a. mit mir findet sich in der WOZ!

AKTUELLES INTERVIEW (PODCAST) MIT UNDINE

Schaut ab und zu auch in Twitter rein. Unter dem Hashtag “Sexarbeitistarbeit” finden sich immer wieder aktuelle Infos!

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Oktober 2018:
Aufgrund der Gesetzesänderung keine Gasttermine im SM Kabinett in FRANKFURT und im Fetishsalon NÜRNBERG mehr möglich! Beachtet meine Termine.

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Die rechtliche Situation von Sexarbeiterinnen wurde dank der Gesetzesänderung in Deutschland wie erwartet nicht besser. Seit Wochen nur Probleme, Ämter kommen nicht hinterher, gute Locations schließen, unseriöse Angebote häufen sich, Frauen werden in die Illegalität gedrängt oder ziehen sich ganz zurück…

Wer es immer noch nicht mitbekommen hat, liest bitte im letzten Blog Beitrag nach, um was es geht.

Edit: Statement PROSTSCHG, Termine 2018

Aktuelle Beiträge zum Thema, bitte selbst nachlesen und informieren.
Befreit euch aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit, Immanuel Kant wäre stolz auf euch 😉

https://www.zeit.de/arbeit/2017-11/prostitution-arbeit-sexarbeit-gesellschaft/seite-2

http://www.deutschlandfunk.de/neues-prostituiertenschutzgesetz-zwischen-anspruch-und.724.de.html?dram:article_id=390058

https://www.ardmediathek.de/tv/Exakt/Prostituiertenschutzgesetz-Kritik-von-B/MDR-Fernsehen/Video?bcastId=7545124&documentId=49847240

Meine Terminanfragen häufen sich und es tut mir leid, keine erfreulichere Nachricht für euch zu haben.
Solange ich keine geeigneten Locations habe, in der ich legal und vor allem SICHER arbeiten kann,
werde ich keine neuen Termine in Deutschland annehmen können.
Aktuelle Termine findet ihr in meinem KALENDER.

Ich werde mich nicht in zwielichtigen Bordellen mit “SM-Zimmer” einmieten, keine Angebote annehmen von schrägen Typen, die mir “Hilfe” gegen unseriöse Gegenleistungen oder horrende Mietkonditionen anbieten und mich auch nicht dem Risiko aussetzen, “heimlich” irgendwo zu arbeiten, wo am Ende eine Kontrolle in meine Session platzen könnte. Weder für mich noch für meinen Gast wäre so etwas angenehm.
Ich bin es gewohnt, in gut ausgestatteten Studios zu agieren, zwanglos und ohne Zeitdruck meine Sessions abzuhalten und zu genießen, was ich tue. An Orten, an denen ich mich safe gefühlt habe, in denen ich von Sauberkeit und Seriosität überzeugt war und in denen ich mit den Mietkonditionen und der Betreiber/innen zufrieden war. Durch die Gesetzesänderung hat sich einiges geändert. Für Frauen wie mich leider absolut ins Negative. Vieles bekommt man als Gast/Kunde oder Außenstehende/r nicht mit. Wie es hinter den Kulissen z.B. abläuft. Den Ärger mit den Ämtern. Die Ängste von Kolleginnen. Die Fragen. Das ständige Erklären. Die Absagen von Vermietern auf der Wohnungssuche. Die finanzielle Belastung, das Hin- und Herreisen und der mit alldem verbundene psychische Stress. Das Schulterzucken auf dem Ordnungsamt, wenn man Antworten auf die vielen Fragen sucht.  Die Terminfindung mit Gästen, der Mailverkehr, das Bearbeiten meiner Website, das Schreiben dieses Beitrags.
Mein Job verlangt im Moment einiges von mir ab. Und erst recht von einigen meiner Kolleginnen, deren private Situation es evtl. gar nicht zulässt, sich so öffentlich zur Problematik zu bekennen, wie ich das gerade tue.

Ich bitte um Verständnis und solidarische Unterstützung.
Füllt die Beschwerdeformulare aus, damit die Verfassungsbeschwerde (EDIT AUGUST: Verfassungsbeschwerde wurde ABGELEHNT!!!) Hand und Fuß hat und wir die nötige Aufmerksamkeit bekommen, die wir brauchen. Sexarbeit in jeglicher Form (Tantra, Sexualbegleitung, BDSM, Fetisch, Eskort… es werden hier auch rechtlich KEINE UNTERSCHIEDE gemacht!) ist leider immer noch extrem stigmatisiert und es wird nicht gern darüber geredet. Aber wenn niemand etwas tut, wird sich auch nichts bessern.

Danke und liebe Grüße
Zuleika

2 Comments
  • Kleiner Werwolf | Juli 6, 2019 | Antworten

    Nun endlich konntest du dir Luft machen, und das ist auch gut so…

    Ich finde es schlimm was Ihr euch so gefallen müsst und das in einer Gesellschaft die nach Inklusion und so weiter schreit…Ich finde da gehört sowas dazu!!!

    Ich habe auch Angst als Kunde nicht mehr meine Sexuellen Fantasien ausleben zu können und wieder gefrustet zu werden…Lange hat meine gute Freundin auf mich eingeredet das ich es wagen sollte…Und ich habe es nie bereut!!!

    SM gehört zu mir wie die Luft zum Atmen und möchte das nicht mehr missen. Im Privaten kann ich meine Sachen längst nicht so ausleben, weil viele sich einfach scheuen Behinderte “mal so richtig zu verhauen”…

    Da bin ich froh das es Menschen wie du und deine viele Kollegen da draußen gibt, die so viel Offenheit und Tolenanz besitzen. Viel mehr verstanden haben was Akzeptanz und Respekt vor jedem einzelnen gehen…
    Daher was ich tun kann tue ich, und wenn ich öffentlich für die Rechte der Behinderte eintrete das wir als Behinderte auch ein Recht haben was auszuleben. Was durch diese Blockaden schwerer wird….

    Jeder hat sein Recht seinen Job auszuleben wie es ihm selbst gut geht…Und jeder hat das Recht Selbstbestimmt darüber zu gehen…

    Genau so wie jeder das Recht haben sollte Sexualität so auszuleben (Im rechtlichen Rahmen) das es einem gut geht..

    So jetzt hab ich mir auch Luft gemacht…Du bist eine tolle Persönlichkeit…Und ich werde bald zu euch in die Schweiz gerollert kommen um euch tollen Frauen zu treffen…

    Euer kleiner Werwolf

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